Sonntag, 10. August 2014

Wellington via Picton to Nelson

Kia Ora von der Südinsel!

Bevor wir heute Morgen das Auto zurückgebracht haben, sind wir Pancakes frühstücken gegangen. Die Betonung hier liegt auf früh. Wir waren so früh da, dass die Kellnerin ganz überfordert war, sie hatte noch nicht einmal das Licht angemacht. Freundlich war sie trotzdem (wir sind ja in Neuseeland) und Kaffee sowie Pancakes waren göttlich! Wir saßen noch ein wenig dort rum, bis dann unsere Weiterreise begann. Caja noch schnell am Bahnhof abgesetzt, das Auto weggebracht und los ging es. Mit unseren riesigen Rucksäcken auf dem Rücken galt es erst mal 1,5 km zum Schiff laufen. Da wir uns natürlich verlaufen haben, kamen nochmal 1,5 km dazu. 

Nach gefühlten 7 Stunden erreichten wir unser Schiff und konnten alsbald einchecken. Die Fahrt war unglaublich schön. Wir fuhren zwei Stunden durch Fjordland und sahen atemberaubende Kulissen. Trotz der Kälte setzten wir uns irgendwann nach draußen, um uns das im Ganzen ansehen zu können. Die Sonne ging schon unter und verlieh dem Himmel einen leichten Rotschimmer. Man kann weder mit Worten noch mit Fotos unserem Eindruck dieser Landschaft gerecht werden. Wir fühlten uns auf einmal ganz klein. Nach 3,5 Stunden dockte unser Schiff dann auf dem Festland der Südinsel an.

In Picton holten wir unser neues Auto ab, aber nicht ohne wieder 2km laufen zu müssen. Ganz erschöpft machten wir uns dann mit unseren 4 Rädern auf den Weg nach Nelson. Wir kamen aber nicht weit, da wir mehrmals anhielten um Fotos zu machen und den Ausblick zu genießen. Ich glaube, ich hab noch nie so schöne Landschaften gesehen. Es gibt natürlich einen Haken hierbei: Die Fahrt war sehr, sehr kurvig. Ich habe auf 10 km 150 (!) Kurven gezählt. puhh... Wir erreichten dann aber irgendwann Nelson, eine kleine Stadt am Meer. Von weitem sahen wir die Tausenden Lichter der Stadt, die sich im Wasser spiegelten und freuten uns einmal menr über einen schönen anblick, 

Gleich am Wasser befindet sich auch unser Hostel, welches unglaublich süß ist. Hier gibt es nur ein Dutzend Betten auf 4 Zummer verteilt und der Inhaber hat uns erst mal jeden Einzelnen vorgestellt. Hier gibt es jeden Tag ein frisch selbstgebackenes Brot, an dem man sich bedienen darf, Seife und ein Handtuch am Waschbecken und sogar freies Internet. Luxus! Nach dem Essen (lecker Toastbrot mit Champignons, man gönnt sich ja sonst nichts) wollten wir uns bettfertig machen, aber das Bad war besetzt also setzten wir uns vor die Tür und warteten. Und warteten. Und warteten. Wäre Manon nicht irgendwann aufgestanden um die Tür aufzumachen und festzustellen, dass trotz brennendem Licht niemand drin ist, würde ich jetzt noch da sitzen.

Aber jetzt liegen wir im Bett und sind gespannt, was der morgige tag für uns bereit hält. 

in der Ferne erkennt man die Umrisse der Südinsel





















finde Manon :)











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