Montag, 25. August 2014

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Hallo ihr alle in der gleichen Zeitzone wie wir :)

Der Flug von Taipei nach Frankfurt war sehr ruhig, dennoch machte ich mir etwas in die Hose, weil wir die ersten drei Stunden gegen Osten geflogen sind und uns immer weiter von zuhause entfernt haben. Wir flogen über Japan und Korea an China vorbei und kamen über Sibirien und Finnland wieder runter nach Europa. 

In Frankfurt wartete André auf uns und brachte uns sicher nach Luxemburg zurück. Um 10 Uhr standen wir bei Bastien vor der Tür und nun mussten wir voneinander Abschied nehmen.

Ich bedanke mich bei dir, Manon, für diese unglaublich tolle Zeit. Ohne dich wäre es nicht so ein unvergesslicher Urlaub geworden. Fist Pump!

Samstag, 23. August 2014

Ein Tag am Taoyuan International Airport von Taipeh

In anderthalb Stunden sitzen wir im Flieger nach Hause. Wir freuen uns nach der wunderschönen Reise trotzdem endlich wieder zuhause anzukommen, auch wenn wir Neuseeland jetzt schon vermissen.

Den heutigen Tag haben wir in Taipei verbracht. Das Frühstück in unserem Hotel fiel für uns recht spärlich aus : 1 mini Croissant. Den Rest, asiatischer Warmkost, wollten wir uns dann doch ersparen. Danach haben wir schnell unsere 7 Sachen gepackt und sind zur Shoppingmall ein paar hundert Meter weiter gegangen, um dort unseren Morgen zu verbringen. Fehlanzeige: hier öffnen die Läden erst um 11 und es war erst halb 10. Also weiter zur Train Station. Hier hatten wir Glück und es gab einen geöffneten Starbucks wo wir die nächsten anderthalb Stunden verbringen konnten.

In der Shoppingmall haben wir uns ausser einem Stift mit Dumpling-Anhänger, ein leckeres Mittagessen von unserem guten Sternerestaurant geleistet. Dann sind wir schnell zum Bus um zum Flughafen zurück zu fahren, weil wir noch eine Halbtagestour machen wollten um auch das Zentrum von taipei zu sehen! Leider sind wir wegen zu viel Stau 15 min zu spät angekommen. Also hatten wir nun 8 Stunden Zeit bis zum boarding.

Wie haben wir die lange Zeit umgekriegt? Mit Shoppen! Und viiiiiel Lachen! Ganz viiiiieeel dooooofes unbrauchbares Zeug haben wir geshoppt! Süsse asiatische kleine Sachen. Auf meinem iPad-Knopf sitzt jetzt unter anderem ein Mickey-Maus-Kopf, wir haben süsse Sticker, süsses Klebeband, süsse Musikboxen,.... 

Jetzt sitzen wir am Gate und haben nur noch 1 Stunde totzuschlagen. Dann haben wir 13 Stunden Zeit im Flieger zu schlafen, Tetris zu spielen und Filme zu schauen. Wir freuen uns schon auf unsere 3 lecker Essenstrays mit Chicken! Ehe...

Wir sehen uns auf der anderen Seite morgen früh! 


Frühstück


Shoppingmall





Zubereitung von unserem Mittagessen


Lecker Essen von din tai fung


Unser Gepäck




Geschenk vom Tourguide gestern: eine Tasche!


Eigentlich wollten wir ja kein fast Food auf unserer Reise essen, doch wir hatten am Abend dann doch genug von dem ganzen chinesischen Zeugs



Um alle meine suessen Sachen besser tragen zu können ist die Verkäuferin mit einem Korb angelaufen kommen.

Freitag, 22. August 2014

Schwitzen in Taiwan

Nihau aus Taipei!

Oh was freuen wir uns auf unser Zuhause! Wir vermissen den Winter! Ich denke ich kann da für uns beide schreiben, wenn ich behaupte, dass wir heute wichtige und richtige Entscheidungen getroffen haben!

Heute morgen sind wir pünktlich kurz vor 6 in Taipei bei Sonnenaufgang gelandet. Sonnenaufgänge im Flugzeug sind meiner Ansicht nach die beeindruckendsten!
Nach 1.5 Stunden waren wir durch die Passkontrolle und haben unser Gepäck am Flughafen abgegeben, damit wir die 2 Tage nicht alles mit rumschleppen müssen.

Wir haben uns entschieden morgens eine gratis Halbtagestour durch die kleinen Vororte von Taipei mitzumachen. Das war eine erste wunderbare Entscheidung! Die Tour dauerte etwa 4 Stunden (8-12 Uhr) und unser Guide war GENIAL! Die ersten 10 Minuten der Busfahrt mit Erklärungen von unserem Guide habe ich sehr stark gegen Lachattacken gekämpft! Denn gleichzeitig war unser Guide sehr lustig und seine Aussprache war teilweise noch lustiger. Dazu muss man sagen dass er ein grosses Vokabular hat und wohl sehr gut English spricht. Nur dass wir um Taipei Shitty gefahren sind und ins Mjujim.

Zuerst sind wir zu dem anscheinend schönsten Tempel aus Taipei gefahren, der Zushi Tempel. Der Tempel ist bekannt für seine komplizierten und aufwendigen handgemachten Schnitzereien in Stein, Metall, Uuud (wood, Holz), Schelamik (Keramik) und seine inpressionanten Pentins (Paintings, Malereien). Unser Guide meinte es sei der Klassenraum aller Tempelartisten. Beeindruckend!

Auf der Brücke vor dem Tempel und auch im Tempel findet man viele Löwen-Statuen. Uns wurde beigebracht, dass die männlichen einen Ball halten und die weiblichen ein Baby. Ausserdem kommen die Löwenstatuen aus dem Süden Chinas, welche einen offenen Mund haben. Und die Löwen mit geschlossenem Mund kommen aus dem kalten Norden Chinas. Wir können also jetzt Löwenstatuen bestimmen!

Anschliessend sind wir durch die älteste Strasse der Gegend spaziert, in Sanxia. Unser Guide hat tolle Fotos von uns geschossen und wir sind weitergefahren nach Yingge ins Keramikmuseum, denn draussen war es unserem Guide zu warm.

Im Museum hat er uns eine Einführung in den Herstelungsprozess von Keramikprodukten gemacht bevor wir eigenständig 40 Minuten durch das Museum laufen konnten.

In der Altstadt von Yingge hat man uns anschliessend in einer sehr hübschen Einkaufsstrasse abgesetzt und wir hatten 30 Minuten Zeit zum Shoppen. Wir haben uns natürlich was für die Küche geleistet.

Danach gings zurück zum Flughafen.

Voller Vorfreude auf die anstehende erholende Busfahrt fuhren wir ins Zentrum von Taipeh (obwohl es sich wohl nicht wirklich ums Zentrum handelt.. Vom 101 Tower keine Spur). Nach dieser Stunde Schlaf waren wir wieder topfit für den Nachmittag. Mittlerweile hatten wir einen riesen Hunger und suchten uns ein gutes (untertrieben) Restaurant. Im Din Tai Fung Restaurant mit einem Michelin Stern und mehreren Nominierungen haben wir uns ein richtig gutes asiatisches Mittagessen gegönnt und das alles für satte 25€! Zu 2! Also 12.50€ pro Kopf. Das war lecker!

Danach sollten wir dann endlich zu unserer Couchsurfing Familie. Dieser Plan wollte allerdings nicht so ganz aufgehen. Nach - ungelogenen - 3 Stunden um die gleiche Stelle umherlaufen, und verzweifeltem Suchen nach dem richtigen Weg gaben wir auf. Kein Taxifahrer konnte uns helfen, kein Einwohner. Bis wir die wichtigste Entscheidung für heute getroffen haben: wir gönnen uns ein Hotelzimmer für 56€! Dort liegen wir jetzt und sind glücklich dass der abend vorbei ist uns wir hier liegen dürfen, denn der Abend war wohl kein Highlight unserer Reise. 

Wir haben uns nämlich dennoch mit unserer Couchsurfing Familie verabredet und zum Abendessen getroffen. Leider fiel das Essen dabei für uns aus, denn wir waren auf einen Nachtmarkt - was ich an sich ja ganz cool finde - aber hier kann man nichts essen, weil alles unhygienisch rumliegt und stinkt! Mehrmals mussten wir uns Nase und Mund fest zuhalten und das Gehirn ausschalten (bei eingesperrten Schlangen und Katzen zum Beispiel). Die Kleine und ihr Papa haben öfters was gegessen. 

Wir freuen uns auf Zuhause und vermissen Neuseeland ganz schrecklich!

Sonnenaufgang über den Wolken

Unser Guide


Der Zushi Tempel



Erholung im Schatten


Ja Kleinkinder stellen die hier einfach vor sich aufs Moped. Manchmal mit manchmal ohne Helm. Obwohl nur maximal 2 Leute auf einem Moped sitzen dürfen, sieht man oft ganze Familien darauf!

Einkaufsgasse


Wir in Taipeh


Unsere Bestellung


Da gings erst los, danach hab ich keine Fotos mehr gemacht, da wir mit essen beschäftigt waren. 


Bester asiatischer Nachtisch! 

Donnerstag, 21. August 2014

Sydney

Guten Abend aus Sydney,

nach 3 Wochen Neuseeland verstehen wir was Caja meinte mit: Die Australier sind speziell und einen Tick zu cool. Das merkt man tatsächlich. Wir wollen die Australier aber nicht schlecht reden. 

Lustig und verwirrend zugleich waren die beiden australischen Ordnungstanten die uns den Weiterflugboardingpass sowie einen Sticker aushändigten und dabei lauthals gestritten haben. Lauthals. 

Es ist übrigens ungewohnt nicht mit jedem gleich loszuplappern, egal ob Polizist, Verkäufer oder Securitymann.

Nun warten wir nach der erneuten Handgepäck- und Sicherheitskontrolle mit frisch eingekauften Getränken (aus Fehlern lernt man!) aufs Boarding und freuen uns (nicht) auf 10 weitere Flugstunden nach Taipei. 


Mittwoch, 20. August 2014

Leaving New Zealand

:(


Christchurch to Auckland

Der letzte volle Tag in Neuseeland ist so langsam vorbei :(

Heute morgen haben wir das Auto am Flughafen abgegeben und sind mit unseren ganzen Sachen, die wir alle in nur 1 grossen Rucksack, 1 kleinen Rucksack und 1 kleine Tasche verstaut haben, nach Auckland geflogen. Die Sicherheitshinweise in der Air Newzealand sind natürlich nicht mit einem langweiligen Film erklärt worden, sondern mit einem sehr ausgefallenen. Ein Mann erklärt alle Hinweise mit Verbindungen zu Situationen in der Natur Neuseelands. Der Flug ist sehr gut verlaufen und wieder durften wir eine wunderschöne Landung 200 m neben dem Meer in Auckland erleben :-)

In Auckland haben wir bei Nando's einen Chicken Burger gegessen und dann haben wir den ganzen Nachmittag dazu genutzt die letzten Mitbringsel für unsere Liebsten zu Hause zu besorgen. Dabei sind wir auch durch den Hafen von Auckland spaziert und haben uns etwa 2-3 km von unserem Hotel entfernt eine Pizza besorgt, nur um festzustellen dass wir in der Strasse unseres Hotels die gleiche Pizza bekommen hätten. So haben wir uns die Pizza umso mehr verdient! Und ja ihr habt richtig gelesen und es ist kein Tippfehler ! Wir haben uns für unsere letzte Nacht in Neuseeland ein Hotelzimmer gegönnt. Wir haben sogar beide ein Doppelbett, jede ein ganzes für sich ! Das ist genau das Richtige vor einer 4 Tage langen Rückreise mit einer Couchsurfing-Nacht in Taipei.

Gute Nacht! / Schönen Tag!

Neuseeland von oben: es ist so schön!




Unsere 4 Zimmer diese Nacht:



Dienstag, 19. August 2014

Oamaru to Christchurch

Guten Abend :)

Der Tag heute ist ausnahmsweise schnell erzählt. Heute morgen sind wir nach raschem Frühstück (in dem Schuppen wollten wir nicht duschen, bäh) in Richtung Christchurch gefahren und ohne Pause durchgefahren. Keine braunen Schilder auf dem Weg :( 

Das Wetter war nicht so gut, zwar kein Regen aber nebelig und bewölkt, deswegen haben wir die Wanderung die uns Mike, der Neuseelander aus dem Hot Pool, empfohlen hat nicht gemacht. Was hat man von einer schönen Sicht, wenn man nichts sieht? Also sind wir von unserem Hostel in die Stadt gelaufen und wollten uns Christchurch angucken. Leider gibt es nichts zu sehen. Die ganze Stadt ist eine einzige Baustelle. Überall Bauarbeiten, Häuser werden neu gebaut oder renoviert oder repariert, die Straßen werden neu gemacht, nicht einmal die Überreste der Kirche sind sehenswert. Das Erdbeben hat alles zerstört und der Anblick ist sehr traurig. 

Gegen 13 Uhr wollten wir etwas essen und haben uns für ein Lamm-Sandwich entschieden, da sir Neuseeland nicht verlassen können ohne einmal Lamm gegessen zu haben. Das war sehr lecker! Im Anschluss sind wir wieder zum Hostel spaziert und mit dem Auto zu einem Outlet Store gefahren, wir dachten vielleicht gibt es dort was interessantes und shoppen stand bis jetzt nicht auf unserer Liste. Nach zwei Runden durch das Outlet mussten wir erkennen, dass wir dort nichts finden würden und haben stattdessen einen Kaffee bzw eine heiße Schokolade getrunken. 

Da sich in der Nähe ein Cookie Time, wo es ganz viele verschiedene Cookiesorten gibt, befindet, wollten wir da mal unser Glück versuchen. Wir waren um 10 nach 5 da um festzustellen, dass die um 5 den Laden schließen. Etwas enttäuscht sind wir wieder zurück ins Hostel gefahren und haben unser Auto, auch noch mobile Müllheide genannt, aufgeräumt. Viel Papier, ein halbes Duzent Flaschen, Verpackung und was sich alles so ansammelte haben wir entsorgt und all unsere Sachen ins Hostel gebracht um dort unsere Rucksäcke einmal komplett auszupacken und neu zu packen, da wir morgen früh zurück nach Auckland fliegen (an alle besorgte Mütter und Omis: Wir fliegen mit der Air New Zealand, das ist eine sehr sichere Fluggesellschaft und Mitglied der Star Alliance). 

Der Flug zurück nach Auckland hinterlässt einen leicht bittersüßen Geschmack im Mund, da es der Anfang unserer (sehr langen) Rückreise ist. Auch wenn wir uns auf Familie, Freunde, Luxemburg, Berlin, meine Bibliothek (die gerade alle gemeinsam schuften während ich Urlaub mache, ich denke an euch!) und vor natürlich auf André und Bastien freuen, so verlassen wir doch ungern dieses wunderschöne Land mit seinen zahlreichen Facetten, faszinierenden Flora sowie Fauna und die ausschließlich netten Menschen. Wir haben Neuseeland ins Herz geschlossen und haben Beide beschlossen auf jeden Fall wiederzukommen. Mit unseren Männern im Gepäck :)

Gute Nacht und bis Morgen von der Nordinsel!


Pulli (Manons Schaf)


Nebelige Straße


Tram in der Shopping Mall, verrückt!


Lammsandwich


So sehen die Wanderschuhe nach 3 Wochen Neuseeland aus :D






Montag, 18. August 2014

Lake Tekapo to Oamaru

Heute gings von Lake Tekapo an die Ostküste nach Oamaru. Die Fahrt verlief dieses Mal ohne Pause (keine braunen Schilder mit Lookout oder Walking Track), sodass wir schon gegen Mittag in Oamaru ankamen.

Dort wurden wir in unserem heutigen Hostel von einer sehr speziellen Dame empfangen, die wohl eher nicht ihrem Alter entsprechend angezogen war und uns auch eine Nummer zu verrückt ist und ihre Haare sehr ausgefallen trägt (verfilzt am Hinterkopf), jedoch war sie sehr nett. Sie führte uns durch das Haus, wo wir an Zimmern mit ungemachten Betten vorbeigingen. Die Frau meinte sie müsse da mal Wäsche waschen. Das Zimmer ist mittlerweile belegt. Unser Zimmer ist sehr nett und wir teilen es mit einem Italiener. Nach der Führung durchs Haus, mussten wir und ihr stinkender Hund in ihr sehr (!) dreckiges Auto. Sie machte mit uns eine kleine Rundfahrt durch Oamaru und zeigte uns nette Plätze und Stellen an denen wir abends Pinguine beobachten können. Sehr nett ! Trotzdem waren wir erleichtert, wieder in unserem weniger chaotischen Auto zu sitzen.

Denn nun fuhren wir erst mal nach Moeraki, um uns die berühmten Moeraki Boulders anzusehen. Wir machten dort also einen kleinen Spaziergang über den Strand, an den Boulders vorbei. Das war richtig schön, dank des tollen Wetters und der Ruhe am Strand.

Anschliessend fuhren wir 3 km weiter bis ins Town Centre von Moeraki. Hier sind sehr viele Läden Montags geschlossen, doch auf Tripadvisor hatte ich ein kleines Restaurant nahe am Strand gefunden, das Montags geöffnet hat. Das war ein richtig guter Fund auf Tripadvisor, denn die Lage vom Restaurant war richtig gut -> wir saßen auf der Terrasse - ohne Jacke! - mit Blick aufs Meer. Der Service war super nett und das Essen und das Bier waren richtig gut!

Nach dem verlorenen Kampf mit dem Essen (die Portionen waren einfach zu groß), wollten wir uns noch den Leuchtturm von Moeraki anschauen. Also fuhren wir los zur Lighthouse Road, bei der es sich wie es sich in Neuseeland gehört, um eine "Gravelroad", also ohne Straßenbelag, handelt. Unterwegs haben wir mehrmals angehalten, um die schöne Aussicht und die Tiere am Wegesrand zu fotografieren (Kühe, Schafe, Ziegen). Beim Leuchtturm angekommen, waren wir gar nicht mehr sosehr am Leuchtturm selbst interessiert, sondern vielmehr an dem Pinguinschild das dort hing.
Wir folgten dem Schild und gelangten über einen kleinen Weg den Berg hinab zu einem kleinen Försterhäuschen, mit Fenstern aus denen man den Strand sehen konnte. Dieses Häuschen wurde extra aufgebaut, als Beobachtungs-Versteck. So saßen wir zweieinhalb Stunden in diesem Häuschen am Fenster und beobachteten die Robben am Strand und die Yellow-Eyed Pinguine! Wir haben Pinguine gesehen!! In freier Wildnis! Das war so schön!

Bevor wir endgültig dort festgefroren waren, sind wir aufgebrochen und sind zurück nach Oamaru gefahren. Denn dort wollten wir auch noch Little Blue Penguins sehen! Zuerst spazierten wir dort am Steg entlang und glaubten nicht so richtig daran, dass wir dort heute Abend noch kleine Pinguine sehen sollten. Doch dann konnten wir sie auf einmal hören! Wir folgten dem Geräusch und standen eine Weile dort, um dem Pinguingesang zuzuhören. Zu dem Zeitpunkt waren wir schon glücklich, dass wir diese kleinen blauen Pinguine hören durften. Doch es kam noch besser! Wir gingen an einem alten Gebäude vorbei und dort unten im Eingang eines Lüftungsschachts saß ein kleiner Pinguin! Das arme Ding. Wir liefen noch einmal zum Steg zurück, wo noch mehr kleine blauen Pinguine direkt neben uns standen und an uns vorbei gelaufen sind. Fantastisch!

Absolut glücklich fuhren wir heim und nun liegen wir in einem geheizten Bett!


Moeraki Boulders


Sommerwetter im Winter


Kühe am Meer?!


Wieder eine Robbe


Na wer kommt denn da am Strand hinauf?

Yellow-Eyed Penguin

Little Blue Penguins

Sonntag, 17. August 2014

Queenstown to Lake Tekapo

Guten Abend / Guten Morgen,

heute haben wir Queenstown den Rücken gekehrt und sind weiter ins Landesinnere nach Lake Tekapo gefahren. Unterwegs sind wir wieder mehrere. male stehen geblieben, fasziniert und beeindruckt von der Landschaft und mit ein paar mehr Fotos im Handgepäck. Das kleine Örtchen Lake Tekapo verdankt seinen Namen dem See an dem es liegt. Ein wunderschöner türkisfarbener See. Wunderschön!

Erst haben wir unser Hostel aufgesucht in dem wir uns ein Zweierzimmer gegönnt haben. Nach den 3 Nächten im 6er Dorm mit teils sehr komischen Gestalten, wollten wir unsere Ruhe und haben uns das mal gegönnt. Wir haben auch einen Schlüssel bekommen (das ist hier nicht unbedingt üblich, oftmals bleiben die Türen offen), aber das Schloss ist defekt. Top. 

Wir haben unsere Sachen im Zimmer abgestellt und haben uns die kleine Kirche "Church of the Good Shepherd" angeguckt. Die Kirche wurde 1935 aus Stein gebaut und ist eine der schönsten Kirchen die ich bis jetzt gesehen haben, wenn nicht sogar mein Favorit. Sie ist überhaupt nicht pompös, keine Orgel, nur ein kleines Klavier, kein schöner Altar, nur ein Tisch, keine Bilder, keine Farbglasfenster, keine Figuren, nur eine kleine Glocke. In der Mitte nur ein schlichtes Kreuz und ein riesiges Fenster mit Sicht auf den See. Fast spartanisch aber wunderschön. 

Im Anschluss gingen wir ins Kohan, ein japanisches Lokal, um sushi zu essen. Der Fisch kommt frisch aus dem See und das hat man geschmeckt, richtig gut. Sehr lecker! Gut gestärkt sind wir hoch zum Mount John, eine 3-stündige Wanderung und die hat sich gelohnt! Es war sehr eisig und rutschig, aber unsere Wanderschuhe haben uns sicher nach oben gebracht und eine phänomenale Sicht gab es als Belohnung. Oben haben wir im Astro Café eine heiße Schokolade getrunken und sind wieder unter gewandert. 

Die Sonne war schon untergegangen als wir unten ankamen. Schnell noch zum einzigen Supermarkt der "Stadt", noch schnell ins Hostel Badesachen holen und auf ging es in die Hot Pools von Lake Tekapo. Es ist eine künstliche Anlage, daher muss man Eintritt zahlen, aber oh wie hat sich das gelohnt. Die Anlage ist im Freien, wir waren also unter dem wunderschönen Sternenhimmel (LonelyPlanet sagt: "Lake Tekapo is known for one of the finest spots on earth to explore the heavens"). Es gibt 3 Becken, ein warmes, ein wärmeres und ein am Wärmstenes! Bis zum wärmsten sind wir nicht gekommen weil uns das wärmere schon fast zu warm war (es war soooo gut) und wir uns mit einem Neuseeländer, Mike, in unserem Alter angeregt unterhalten haben. Er war beeindruckt von unserem Programm und allem was wir gesehen und gemacht haben in Neuseeland. Schnell waren zwei Stunden um und wir sind in die Dusche gehüpft und zurück zum Hostel.

Schnell was gekocht, gegessen und nun sind wir bettfertig. Bis morgen!