Guten Morgen!
Wir haben uns heute morgen eine Stunde länger ausschlagen gegönnt! Das hatten wir nach dem anstrengenden Tag von gestern auch nötig und es uns natürlich verdient. Nach einem schnellen Frühstück, packten wir wieder alles ins Auto (oder auch noch: in unseren Schrank der letzten und nächsten Tage) und fuhren auch schon los. Denn heute wollte man sich die ganze Westküste anschauen.
Unser erstes Ziel war die Tauranga Bay am Cape Foulwind, an der eine ganze Robbenkolonie wohnt. Nach einem kurzen Walk von 10 Minuten waren wir auch schon angekommen und konnten die zahlreichen Robben beobachten. Leider hatten wir noch viel für den restlichen Tag geplant, sodass wir nach nicht allzulanger Zeit, den Rückweg zum Auto antraten.
Zweites Ziel: Truman Track 5 km vor Punakaiki
Ausgerüstet mit Regenjacke, Mütze, Schal und Kamera konnte uns keiner von den tollen Wanderungen an der Westküste abhalten, auch nicht der Regen. Nach etwa 15 Minuten wandern, sind wir auch schon am Strand angelangt, wo uns riesige Wellen entgegenkamen. Wir standen eine lange Weile dort unten am Strand, um die unfassbar hohen Wellen beim Brechen an den Steinen zu bewundern. Wow, war das ein Erlebnis! Ich hätte noch Stunden lang stehen bleiben können, doch leider mussten wir weiter, schliesslich waren wir noch nicht allzuweit gekommen.
Drittes Ziel: die Pancake Rocks (Pfannkuchensteine) und die BlowHoles in Punakaiki
Es waren wieder nicht die eigentlichen Steine sie uns den Atem raubten, sondern die Blowholes. Dank der Flut konnten wir an dieser Stelle ein grandioses Wasser-Spektakel bewundern. Es handelt sich um eine enge Öffnung am Ende eine Meereshöhle, die nach oben offen ist. Wenn die starken Wellen der Flut in die Höhle strömen, wird das Wasser wie in einem Trichter nach oben geführt, sodass eine spektakuläre Waaserfontäne entsteht (danke Wikipedia:)).
Das war wohl wieder fast das Highlight des Tages! (Andréund Bastien: Und die Auflösung zu euerm Rätsel 2)
Am Rande der Strasse noch schnell einen einfachen Geocache geloggt.
Viertes Ziel: Mittagessen in Greymouth.
Von all den unfassbaren Erlebnissen, hatten wir dann doch so langsam Hunger. Da es schon spät war, wollten wir erst mal bis nach Greymouth in ein kleines Café zum Essen.
Fünftes Ziel: Tankstelle.
Um die weite Strecke bis zur Gletscherregion zu schaffen, brauchte das Auto auch noch einen vollen Magen. Wir zur Tankstelle, kommt eine Mitarbeiterin auf uns zu und fragt was und wieviel wir tanken wollen, und wie nett sind die Neuseeländer? Ja sie tanken sogar für dich!
Sechstes Ziel: Hokitika Gorge
Highlight des Tages: scheinende Sonne!! Und darunter: ein türkisblauer Fluss. Wow das war der schönste Walk von heute, bis runter an den wunderschönen Fluss. Wir haben auch gelernt dass der Fluss seine schöne Farbe dem Gletscherwasser zu verdanken hat. Nachdem wir die Sonne und die Aussicht immer noch nicht ausreichend genossen haben, es jedoch bald anfangen würde dunkel zu werden, mussten wir zurück zum Auto.
Letztes Ziel für heute: Hostel in Franz Josef Glacier
Gegen 19.20 sind wir angekommen und wurden selbstverständlich wieder äusserst nett empfangen. Die Dame am Tresen teilte uns die traurige Nachricht mit dass wir leider nun den Sushiabend verpasst haben, jedoch noch ausreichend Suppe bereitstehe. Wow, umgerechnet für 16€ kriegt man also hier: Zimmer mit frisch bezogenem Bett, eigenem Bad, eigener kleinen Küche, gratis Wifi, gratis Frühstück, gratis Suppe und Sushi zum Abendbrot, Hot tub im Innenhof und sehr netter Service. Was sagt ihr dazu?
Was haben wir heute noch erlebt?
Wir sind über eine One Lane Bridge gefahren (einspurige Brücke), mittlerweile ja nichts neues für uns, wir fahren so 20 am Tag. Aber das Besondere an dieser Brücke: die Autos teilen sie sich mit dem Zug. Es geht also sowohl eine Strasse als auch Schienen über die Brücke. Es gibt hier auch keine Ampel oder Schranke, nein man muss einfach gut schauen und aufpassen ob keiner von der anderen Seite kommt und dem Zug die Vorfahrt überlassen. Verrückt diese Neuseeländer. Kurz darauf sind wir durch einen Kreisvekehr gefahren über den ebenfalls der Zug fährt. Bevor man also in den Kreisverkehr einfährt muss man sich vergewissern dass nicht gerade ein Zug drüber fährt. Aaaaaahja.
Ich musste mich heute Abend durch 500 durchklicken um die besten für euch auszusuchen.
Ein Weka
Möwen hinterherlaufen macht Spass
Wir am türkisblauen Fluss vom Hokitika Gorge

















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